Gyraf G9 MicPreamp
2-Kanal Mikrofon Röhrenvorverstärker mit Phantomspeisung und separatem Instrumenteneingang (HI-Z) je Kanal.
Diesem Röhrenvorverstärker liegt eine in Europa und den USA nahezu unbekannt gebliebene Schaltung zugrunde: das SRPP- (= Shunt Regulated Push Pull) Prinzip.
Die meßtechnisch erfaßbaren Vorzüge und noch stärker die klanglichen Vorteile dieser Schaltung im Vergleich mit anderen, weit bekannten Röhrenschaltungen: Die Bedienelemente auf dem G9: GAIN - Die Eingangspegelschalter - in elf Schritten - regelt die Verstärkung der Eingangsstufe. Hier kann man die Röhre in die Sättigung fahren, für den typischen gewollten Röhrensound mit Obertönen. OUTPUT - Der Ausgangspegelregler schwächt das Signal an der Endstufe ab, so dass Sie den Ausgangspegel fein einstellen können, bevor es in der Signalkette zu anderen Geräten weiter geht. INPUT - Die Input-Schalter wird benutzt, um entweder Line, Mic oder Mic mit Phantomspeisung (48V) als Input für das Gerät auszuwählen. LOW-CUT - Eine sanfter Hochpassfilter von entweder 80 oder 160Hz wird durch die "Low-cut"-Schalter aktiviert. PHASE - Die Phase kann umgekehrt werden mit Hilfe des "Phase"-Schalters. INST - Wenn ein Kabel an der Gerätefront-Buchse "Inst." wird, wird das Signal am Input-Schalter vorbeigeführt,und Sie haben einen sehr hohen Impedanz-Instrumenten-Eingang - ideal als DI für z.B. Bass oder Gitarre. Der G9 ist trafosymmetriert an Line/Mikrofon-Eingängen, sowie an den Ausgängen. Eingangsimpedanz für den Mikrofoneingang ist etwa 1kOhm, Line einige 10kOhm, Inst. > 2MOhm und Ausgangsimpedanz ist <1K Ohm. Obwohl Halbleitern in diesem Gerät verwendet werden, sind sie nur auf die Stromversorgungsfunktionen beschränkt. Zu keinem Zeitpunkt werden Audiosignale etwas anderes als Transformatoren, Röhren und passive Bauelement passieren. Wir reden hier also über REAL Tube Audio .. noch ein paar Bilder vom Fertigungsprozess: Urei 1176LN |
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